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11.März, Drakestraße 2.Tag, irgendwo im Ozean

Gepostet am Dez 21, 2013

11.März, Drakestraße 2.Tag, irgendwo im Ozean

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Mitternacht bis 4 Uhr früh, zeitiger Start in den Tag. Auch die Gäste, die sogenannte Voyage Crew, müssen täglich bei Wind und Wetter für Ausguck, Steuerrad und Segelmanöver zur Verfügung stehen. Das eingeteilte Wachsystem nimmt von nun an unnachgiebig seinen Lauf. In 2- oder 4-stündigen Schichten bedeutet das 6 bis 10 Stunden Dienst pro Tag.

Besanmast der Bark Europa mit fester Crew beim Segelmanöver

Besanmast der Bark Europa mit fester Crew beim Segelmanöver

Schnell werden die 4 Stunden nach Mitternacht zur unbeliebtesten Schicht an Bord. Wahrscheinlich nicht umsonst wird diese Schicht in der deutschen Seefahrt mit dem schönen Namen „Hundewache“ bedacht.

Jede Wachstunde ist in 20 Minuten auf einem der Außendecks und 40 Minuten Bereitschaft im Salon unterteilt. Ständig werden also die warmen, windfesten und wasserfesten Schichten an- und ausgezogen. Das Wechseln der vielen Kleidungsschichten gestaltet sich dabei umso schwieriger, desto unerwarteter der Boden unter den Füßen ungewohnte Neigungen annimmt. Trotzdem wird während der Wachen meist drinnen geschwitzt und draußen gefroren.

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